Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften

Jetzt veröffentlicht! Sammelband NeDiChe-Treff 2021

Der Sammelband für das Jahr 2021 ist nun veröffentlicht. Dieser liefert zum Download und der offline-Nutzung alle Beiträge des Jahres 2021 sowie zusätzlich im Anhang Ergänzungen und Konkretisierungen von vorgestellten digitalen Ressourcen. Mehr Informationen zum Band finden Sie hier.

Netzwerk digitalisierter Chemieunterricht

Der Wandel des Unterrichts durch die Einführung digitaler Medien und Implementierung des Medienkompetenzrahmens schafft neue Herausforderungen, denen man gemeinsam begegnen muss. Das aus dem NRW-Projekt „Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung“ (ComeIn) heraus begründete Netzwerk digitalisierter Chemieunterricht (NeDiChe) versucht, diese Herausforderungen durch eine Vernetzung aller drei Lehramtsausbildungsphasen – Studium in der Universität, Referendariat im ZfsL sowie Fortbildung in der Schule – zu erreichen.

Im monatlich digital stattfindenen Treffen zum digitalisierten Chemieunterricht tragen Referent*innen aus allen drei Phasen der Chemielehrkräfteausbildung in 30-45-minütigen Impulsvorträgen zu Themen sowohl aus aktueller fachdidaktischer Forschung und Entwicklung als auch aus der Umsetzung in der gelebten Schul- und Lehrpraxis vor. Ausgehend davon soll Raum für Diskussionen und Austausch der Teilnehmenden des Kolloquiums gegeben werden. Je nach Thema sind auch kleinere Workshop-Einheiten anschließend an den Impulsvortrag möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich!

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

Newsletter

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Zugang zum Zoom-Meeting

Der Beitritt zum Zoom-Meeting ist ab 16:00 Uhr möglich.

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Meeting-ID: 942 1917 4165
Passwort: k25JsmYa

Hinweise:
Wenn Sie den Zoom-Desktop-Client und/oder die mobile Anwendung verwenden, stellen Sie bitte sicher, dass Sie die aktuelleste Version verwenden. Frühere Versionen können nicht alle Funktionen nutzen und können nicht an bestimmten Meetings mit hoher Verschlüsselung teilnehmen.

Beachten Sie, dass dieses Produkt nicht dafür vorgesehen ist, interne oder vertrauliche Informationen der Universität zu erstellen oder zu bearbeiten. Sie und die Nutzenden sind dafür verantwortlich das Dienst- und Amtsgeheimnis zu wahren und die Vorgaben Ihrer Einrichtung zur Informationssicherheit zu beachten.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit der Teilnahme der Verarbeitung ihrer Daten, wie dem angezeigtem Namen, eventuellen Wort-, Text- und Video-Beiträgen zustimmen. Der Chatverlauf wird zur Dokumentation aufkommender Fragen und Antworten zur Weiterentwicklung des Netzwerkes von uns aufgezeichnet.

Vorträge jeweils von 16:15 - 17:45 Uhr

Wie gelingt die Förderung von Motivation und Interesse im Chemieunterricht durch digitale Spiele?
Digitales spielbasiertes Lernen (engl. digital game based learning) ist ein vielversprechender Ansatz, um Motivation und Interesse zu wecken. Dadurch können die Lernprozesse von Schüler*innen intrinsisch motiviert und deren Lernerfolg verbessert werden. Dieses Potential ist insbesondere für naturwissenschaftliche Fächer wie die Chemie vielversprechend. Denn die Motivation und das Interesse von Schüler*innen sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen
auseinanderzusetzten ist weiterhin gering. Die Entwicklung von geeigneten digitalen Spielen für den Chemieunterricht kann allerdings
herausfordern d sein. Wie die Entwicklung und Implementation solcher Spiele gelingen kann wurde im durch die Joachim Herz Stiftung geförderten Projektes Game based Learning im Chemieunterricht (GBLChU) beforscht.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Entwicklung und Evaluation des im Projekt entstandenen Spiels „Alkohol: ein gefährliches Genussmittel?“, das die Motivation und das Interesse der Schüler*innen für die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen fördert und zu den Bildungsstandards für den Chemieunterricht passt. Die abschließende Diskussionsrunde soll einen Austausch zu den Herausforderungen und Potenzialen von digitalen Spielen im Chemieunterricht ermöglichen.

Digitale Messsensoren können alltagbezogen und z. B. im Sinne des forschenden Lernens bei
der Durchführung von Experimenten in den Chemieunterricht integriert werden. Die einfache
Messwerterfassung, die automatische Erstellung von Tabellen und Diagrammen sowie die
direkte Verknüpfung von Experiment und grafischer Darstellung sind Vorteile digitaler
Sensoren. Auch Reaktionsprodukte wie Sauerstoff und Kohlendioxid, die sonst nicht sichtbar
sind, können durch Messung ihrer Konzentrationen als Graphen sichtbar gemacht werden.
Wie ein gewinnbringender und lernfördernder Einsatz von digitalen Messsensoren beim
Experimentieren im Chemieunterricht gelingen kann, wird an praxiserprobten Beispielen
demonstriert.

Stellt euch folgendes Szenario vor: Unterricht in der 9b über die "Berechnung von Konzentrationen". Es ist Freitag, sechste Stunde. In der nächsten Woche fällt der Chemieunterricht aus - Wandertag. Zwei Wochen später treffen wir uns wieder, und was stellen wir fest? Wir könnten eigentlich von vorne beginnen.

So, oder so ähnlich hat es ausgesehen, als 2019 unser Entschluss gefasst wurde diese Lücke schließen zu wollen. Und wie? Hausaufgaben? Lesen im Buch? Nein. Es musste etwas anderes her. Etwas, dass die Schülerinnen und Schüler da abholt, wo sie eh schon die ganze Zeit rumhängen, am Handy, am Tablet, auf Social Media, im Internet. So entstand „Chemeasetry“!

Seit nunmehr fast vier Jahren erstellen wir Lernvideos für unseren Chemieunterricht und für alle die, die auch etwas lernen wollen. Was wir uns dabei gedacht haben, was unser Ansatz ist und was wir in den letzten vier Jahren gelernt habe, darüber möchten wir reden.

Chemeasetry, das sind Stephan Becker, Philipp Bertram, Max Benczek und Clemens Glasmacher. Verteilt auf drei verschiedene Schulen können wir nun zusammen auf fast 40 Jahre Unterrichtserfahrung blicken und diese stecken wir seit 2020 in unser Projekt.
 

Zu den vergangenen Vorträgen

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